August 2008

Dark Reflections 2008

Dark Reflections 2008

Wir sind noch da, waren nie weg. Ich glaube auch nicht, dass wir ruhiger werden. Es ist aus meiner Sicht auch interessant, dass wir zwar als Menschen älter werden, nicht aber als Band. Gut, die richtig wilden Zeiten gab es in unserer Band sicher nie, aber wenn man es aus der produktiven, künstlerischen Sicht betrachtet, sind wir noch die gleiche Band, die 1993 noch unter dem Namen “Paradiser” gestartet ist. Natürlich hat sich unser Songwriting in den letzten 15 Jahren verändert, die Stücke sind komplexer geworden, Dinge wie Stageacting wurden mit gewonnener Routine der Musik hinzugefügt. Aber wir sind immer noch die gleichen Musiker, die zusammen ein Ziel verfolgen, nämlich die Musik zu machen, die wir als Gruppe gut finden. Natürlich sind andere Dinge mit dazu gekommen, alle Mitglieder sind in festen Beziehungen und haben zum großteil Familien gegründet. Aber immer wieder schaffen es einzelne Mitglieder den Rest zu motivieren, dass die Band als Ganzes weitermachen muss. Und der Rest lässt sich hierzu nur allzu leicht antreiben. :-)

So sind wir gerade dabei alte Stücke in extrem mühevoller und akribischer Kleinarbeit mittels eines eigenen Studiobetriebs neu aufzunehmen. Markus hat hier federführend mit Heiko eine besser nicht zu erwähnende Anzahl an Stunden investiert, um unseren DR-Sound so zu produzieren, wie nur wir das Verständnis dafür haben. Nichts gegen unsere Studiobesuche in der Vergangenheit, aber ein Externer hat immer eine andere Sicht auf die Arbeit, als man selbst. Dies kann positiv oder negativ sein. Ich bin sicher, dass wir Euch in naher Zukunft diese Arbeit präsentieren werden, wenn wir die Diskussion um Percussionselemente in unserer Musik abgeschlossen haben.

Zum anderen haben wir jetzt auch Erfahrung im Web 2.0 gemacht. Hierzu hat ein Freund und Clan- Mitglied von Heiko ein kleines Video einer biestigen Amazone in einem Computerspiel zeigt, wie sie in verschiedenen Situationen riesige Gegner metzelt. Naja, ist ja eigentlich auch egal, ich bin kein Zocker und kann daher auch nur sehr oberflächlich die zu sehende Handlung widergeben. Aber diese Protagonistin metztelt zu unserer Musik. Es wurde unser “No Guts, No Glory” eingebunden und wie wir bei Youtube gesehen haben, ist die Reaktion riesig. Nicht nur wegen der Eleganz und Anmut der amoklaufenden Heldin, sondern auch wegen unserer Musik So wurden wir unversehens zu unserer ersten Filmmusik. Keine schlechte Karriere,

Aber wir wollen wieder direkt mit Euch in Kontakt treten, dazu habt Ihr dann auch wieder diesen Herbst die Chance. Wir starten im Aglarond und machen einen zweiten Termin im Hersfelder Buchcafe. Wir freuen uns drauf, um genauer zu sein, wir freuen uns auf Euch!!!

Let’s bang our heads the whole night long.

Cu there

Steffen


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