Dezember 2004

2004-Review

So, heute ist der 19. Dez. und ich mache schon mal ein Resümee (sieht komisch aus, aber die Rechtschreibprüfung meint so sei es richtig!) für dieses Jahr 2004:

Wir haben einiges dieses Jahr gemacht, zwei tolle Open-Airs gespielt, einige Clubs gemacht, allerdings nicht unser D.E.M.O zu einem vollständigen A.L.B.U.M gemacht, wie wir es eigentlich geplant haben.

Wir hatten viel Spass mit den Mercuries zu rocken in einer vollen Piesel, so hat man das gerne, so steigern sich Zuschauer und Musiker gegenseitig zur Höchstleistung. Danke an die Galmarinis & Co.

Auch Ostern im Kornhaus haben wir nicht nur Eier gesucht (Wer lacht da?), sondern auch Spass gefunden, wenn auch die meisten Leute wahrscheinlich mit verrengtem Magen zuhause auf den Sofa lagen. Ich will hoffen, das wird besser, wenn wir im März 2005 dort wieder auf der Bühne stehen. Aber es ist immer gut zu sehen, dass die Leute noch hungrig auf Live-Mucke sind.

Weiter ging es im Juli mit "Rock im Schroth". Höhere Gewalt in der Technik und unbeständiges Wetter, was zwischen bratender Sonne und feuchtem Regen sich nicht recht entscheiden konnte, hat aber das Metalvolk nicht beeindruckt, sondern die Veranstaltung ausgemacht, die mit einer breiten Palette an guten Bands aufwartete und nicht enttäuschte, auch wenn der Hauptact mehr Zeit für den Soundcheck gebraucht hat, als wir mit Technikproblemen gespielt haben. Aber man konnte es sich ja schön trinken ... War auf jeden Fall ein geiler Tag mit guten Kontakten. Dank an Rochus.

Apropos trinken, beim zweiten Open Air, Rocktown, hatten wir mehr als genug davon. Strahlender Sonnenschein zum Aufbauen und mit dem Start unseres Sets: Himmelsschleusen auf. Aber richtig. Zum Dank hat unser Sänger beim Start erst mal alle Sichtschutzwände umgebrüllt, wer da war, kann sich sicher erinnern und wir haben 45 Minuten gegen Blitz und Donner gespielt.
Macht nichts, wasserdicht sind zumindest die Musiker und wenn trotz strömenden Regen noch Leute mittags um drei vor der Bühne stehen, zum mitmachen, was will man mehr. Angel wird jetzt einwenden, einen Regenschutz für seinen Amp, der dem Wasser nicht standgehalten hat, aber wie sagte schon der große Philosoph Horst Schimanski: Kein Schwanz ist so hart wie das Leben.

Wer von oben nass wird, der muss auch von innen dieses gleich tun, zum Glück hat das Bier gerreicht, bis ich betrunken war. Hier auch nochmal Dank an die Rocktown-Family, die hier wirklich noch idealistische Arbeit für den Metal leistet.

Danach mussten wir unseren Angel noch schnell verheiraten und etwas die Hochzeitsnacht verklären, aber dann war auch der Sommer rum.

Währenddessen haben Chip und Conny sich frei nach Rilke daran gemacht, ihr Nest vor dem Herbst zu bauen und haben sich eine Auszeit von den Proben genommen und dem Rest Freiraum verschafft, ebenfalls Neues zu produzieren und zu testen.
Aber auch hier wieder ein Indiz für die gute
Chemie unserer Band, dass hier nichts zerbricht, sondern unvermindert weitergearbeitet wird, um in 2005 wieder mit neuem Material auftreten zu können.

Unser D.E.M.O hat uns auch einiges an Ruhm beschert, mit dem wir so gar nicht gerechnet haben, der uns aber um so mehr bestärkt in gewohnter Weise weiter zu machen. Zum einen hat uns ein Radiosender für sich entdeckt und auch in Metaldiscos außerhalb unseres Dunstkreises gehen die Leute auf unsere Musik ab.

Also nicht nur Umtata für Hejaho bringt Applaus, sondern auch unsere Eigengewächse, dafür allen Fans DANKE!!!

Ebenfalls DANKE für ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art, welches wir schon kurz vorm Fest bekommen haben. In unserem Probenraum waren nämlich zwei Weihnachtswichtelheinzelmännchen und haben in den stinkenden Frau- und Männersaustall Ordnung und Wohlgeruch (hier teilen sich allerdings die Meinungen) gebracht. Eine super, super Überraschung und allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. Sie haben sogar Oma Schlitt die Heizung repariert, also Hochachtung, und das bei den Ölpreisen, aber ich nehme an, der Stefan hat mit den Tabellen geholfen (Insiderjoke).

Also, wir freuen uns auf Euch und das Jahr 2005


Gruß aus Fulda

Steffen Karnoll


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